Ingo Kallenbach

Change Management: The Connected Company (Dave Gray&Thomas Vander Wal)

„The Connected Company” –  “Das vernetzte Unternehmen” ist ein 2014 in Englisch erschienenes Buch vom Erfolgsautor Dave Gray und Unternehmensberater Thomas Vander Wal, das durchaus relevant ist für alle Verantwortlichen, Entscheider und Manager in Konzernen sowie KMUs.

Auch wenn es „schon“ zwei Jahre alt ist, zeigt es doch die aktuellen Unternehmensherausforderungen deutlich auf und präsentiert Lösungen, um Organisationen in ihren Strukturen an ein neues Umfeld anzupassen und Verantwortliche in ihrer Führungsweise das Entfalten von Potenzialen zu ermöglichen.

Ingo Kallenbach

Digitalisierung in HR - Chance oder Dilemma?

Wie die Digitalisierung die Arbeitswelt 4.0 verändert

Bereits vor einigen Monaten beschäftigten wir uns in einer Notiz mit dem digitalen Wandel und der neuen Arbeitswelt. Unser Fazit damals: Bei digitalem Wandel nur an die Einführung neuer Hard- und Software innerhalb des Unternehmens zu denken, greift zu kurz. Der digitale Wandel bedingt auch einen soziokulturellen gesamtorganisationalen Wandel, in dem die Nutzung digitaler Mittel und die Auseinandersetzung mit innovativen Möglichkeiten innerhalb des Unternehmens sowie dem Handeln und Denken seiner Mitarbeiter verankert wird.

Prof. Frank Widmayer

Das narzisstische Dilemma im Unternehmen

Nach wie vor gibt es viele und intensive Diskussionen über die übergreifende Transformation, die sich seit längerem in der Wirtschaft abzeichnet. Die Bezeichnungen dessen, was nach dieser Transformation entsteht, sind vielfältig. So fand auch unter dem Schlagwort "Arbeiten 4.0" ein Battle zwischen Winfried Felser und Simon Mamerow statt (ich habe das auch kommentiert). Die dadurch ausgelöste Diskussion zeigt die kontroverse Sicht sowie die Vielschichtigkeit und Komplexität der Thematik. Im Kern geht es immer wieder um die Frage, wie eine menschenzentrierte (humanistische) Wirtschaft aussehen kann und wie Organisationen (insbesondere Unternehmen) in einer post-hierarchischen (Netzwerk-) Ökonomie dann aussehen. Welches "Bauprinzip" liegt Unternehmen denn zugrunde, wenn es nicht mehr nur ökonomische Zielgrößen (Umsatz/Gewinn/Wachstum) sind?

Prof. Frank Widmayer

Glückliche Mitarbeiter bekommt man nicht mit Dauerbespaßung

Glück wird oft mit Vergnügungen oder Spaß verwechselt. Das gilt für das Privat- wie auch für das Berufsleben. Warum Glück etwas anderes ist als Spaß und was das für das Umfeld in Unternehmen bedeutet, versuche ich zu klären.

Einer der wichtigsten Vertreter der positiven Psychologie, Martin Seligman, spricht von drei verschiedenen Konzepten des „glücklichen Lebens“ (siehe auch den Vortrag auf TED):

Ingo Kallenbach

Der Brexit im Hinblick auf die Gesunde Organisation (GO)

Der Brexit, der Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union, ist derzeit das beherrschende Thema in den Medien; ein historischer Scheideweg, der sowohl in Großbritannien wie auch in der EU bedeutsame Veränderungen mit sich bringen wird. Die Briten haben sich als Mitglied der EU nicht mehr wohlgefühlt, sie wollten Unabhängigkeit von Brüssel, wollten ihre Freiheit und ihren Stolz zurück.

Ingo Kallenbach

Wie krank sind Ihre Beziehungen (3/7)

Im dritten Teil unserer Serie zur Kränkelnden bzw. Kranken Organisation widmen wir uns den überheblichen und unterwürfigen Beziehungen, die innerhalb vieler Unternehmen vorherrschen. Nachdem wir im ersten Teil der Serie die Konzepte der Kränkelnden Organisation und der Kranken Organisaiton vorgestellt und anschließend erläutert haben, wie ausbeutende oder verschwenderische Strategien diese Organisationen prägen, möchten wir in dieser Notiz aufzeigen, wieso die Beziehungen in vielen Unternehmen negativ sind, woran Sie dies erkennen und wie Sie die Beziehungen in Ihrer Organisation wieder positiver und konstruktiver gestalten können.

Prof. Frank Widmayer

Welche innovativen Methoden gibt es im E-Learning?

Unsere Arbeitswelt ist geprägt von immer schnelleren Veränderungen, die ohne Zweifel einige Herausforderungen beinhalten, aber auch enorme Chancen bieten. Die zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelt stellt dabei eine der größten Triebfedern dar. Es gibt vielfältige Ursachen, jedoch gewinnt die steigende Vernetzung durch das Internet immer mehr an Einfluss.

Prof. Frank Widmayer

Wie kann der Bedarf für Mitarbeitertrainings ermittelt werden?

Zunächst klingt es nach einer einfachen Frage: „Wie kann der Bedarf für Mitarbeitertrainings ermittelt werden?“ Die klassische Antwort ist auch schnell gefunden: Stellenbeschreibung analysieren, Soll-Anforderungen der Stelle mit Ist-Werten des Stelleninhabers abgleichen, Abweichungen bewerten, Trainingsmaßnahmen ableiten.

Ingo Kallenbach

Selbstmanagement in mittelständischen Unternehmen

Welche Rolle wird Führung in der Zukunft spielen? Wird es noch Hierarchien geben, die von oben nach unten bestimmen, wo es lang geht? Wieviel Demokratie ist im Unternehmen heutzutage möglich und wieviel Führung nötig?

Ingo Kallenbach

Change Management: Holacracy von Robertson (2016)

Nachdem die deutsche Ausgabe schon Ende letzten Jahres geplant war, hat es jetzt doch noch einige Monate gedauert, bis sie letztlich erschienen ist. Aber seit März 2016 ist das Buch auch in deutscher Fassung lieferbar: Holacracy. Das Werk sorgt seit einigen Jahren in den USA für Aufsehen und auch nach Europa schwappt diese Welle allmählich über, wenngleich es hier sicherlich noch einige Zeit dauern wird, bis die Konzepte in einer breiteren Basis ankommen werden.

Prof. Frank Widmayer

So lässt sich der Erfolg von Mitarbeitertrainings messen

Weiterbildung ergibt Sinn, dem widerspricht sicher niemand. Die Frage ist nur: Wie viel Nutzen kann sie haben? Dies ist abhängig vom angemessenen Umfang, den entsprechenden Inhalten, den Lernformen etc. – so kommt es letztendlich auf die Ausgestaltung an.

Prof. Frank Widmayer

Wie können Mitarbeitertrainings erfolgreich gestaltet werden?

„Unsere Mitarbeiter sind unser wichtigstes Kapital“ – eine der am häufigsten formulierten Absichtserklärungen von Unternehmen und gleichzeitig selten überzeugend. So plausibel diese These ist, scheitert es in vielen Unternehmen an der praktischen Umsetzung.

Ingo Kallenbach

Kranke Organisation: Wie krank ist Ihre Strategie? (2/7)

Der zweite Teil der Serie zur Kränkelnden  bzw. Kranken Organisation  dreht sich um die „falsche“ Strategie eines Unternehmens. Was eine Strategie krank macht, woran Sie das festmachen können und wie Sie andererseits Ihrer Zeit ein Stück voraus sein können und Wettbewerbsvorteile entwickeln können, finden Sie im folgenden Beitrag.

Ingo Kallenbach

Ist Empathie ein brauchbarer Wegweiser für Führungskräfte?

Empathie ist das neue Zauberwort, wann immer es um Führung und Management geht. Führungskräfte müssen heute sensibel für die Belange ihrer Mitarbeitenden sein, Verständnis haben und entsprechend mitfühlend handeln. Waren früher klare Ansagen erwünscht - man ist ja schließlich Führungskraft, also weiß man auch, wo es lang geht - rangiert heute der verständnisvolle, empathische Führungsstil. In manchen Diskussionsforen toben Führungskräfte schon über allzu viel Verständnis für Mitarbeitende und Kollegen/innen.